Unterbringung und Zwang:
Wie stehen Sie zur aktuellen Praxis der Zwangseinweisung nach dem PsychKG NRW? Halten Sie die rechtlichen Hürden für ausreichend hoch – oder sehen Sie Reformbedarf beim Schutz der Persönlichkeitsrechte psychisch kranker Menschen?
Unabhängige Gutachten:
Werden Sie sich dafür einsetzen, dass psychiatrische Unterbringungsgutachten ausschließlich von externen, unabhängigen Gutachter:innen erstellt werden dürfen – und nicht von Klinikpersonal, das direkt in die Behandlung eingebunden ist?
Deeskalation statt Zwang:
Welche konkreten Maßnahmen planen Sie, um flächendeckend ambulante Krisendienste, Peer-Support-Modelle und aufsuchende Hilfen als Alternative zur Zwangseinweisung zu etablieren?
Transparenz & Kontrolle:
Befürworten Sie eine zentrale Statistikstelle auf Landesebene, die Zwangsmaßnahmen, Fixierungen und Zwangsmedikation in NRW erfasst und jährlich öffentlich auswertet – auch mit Klinikvergleich?
Beteiligung von Betroffenen:
Welche Strukturen planen Sie, um Psychiatrie-Erfahrene systematisch in Gesetzgebungsprozesse, Ethikkommissionen und Klinikleitungen einzubeziehen – auf Augenhöhe und mit Stimmrecht?
Du kannst die Fragen je nach Partei anpassen – oder eine PDF mit diesen Fragen anhängen und öffentlich machen: „Diese 5 Fragen zur Psychiatriepolitik stellen wir allen demokratischen Parteien in NRW“.
Wenn du willst, mache ich dir daraus ein grafisch aufbereitetes Infoblatt oder stelle eine druckbare Version bereit. Sag einfach Bescheid!